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Themenfeld Gesundheit

Ansprechpartner/-innen beim Landesverband:

Selbstverständnis

Körperliches und psychisches Wohlbefinden sind entscheidende Voraussetzungen, um die Herausforderungen im Beruf und im Privatleben erfolgreich bewältigen zu können. Gesundheitskompetenz ist unerlässlich, um die eigene Gesundheit eigenverantwortlich zu stärken. In den Bildungsangeboten der schleswig-holsteinischen Volkshochschulen erfahren Teilnehmende, was zu einem gesunden Lebensstil gehört, wie sie Stress abbauen, ihren Körper positiv wahrnehmen, die eigene Kraft spüren und sich ausgewogen ernähren können.

Gesundheitsbildung bedeutet auch, von den Sichtweisen anderer Menschen zu lernen, die Fähigkeit zu erwerben, mit Stress konstruktiv umzugehen und Krisen erfolgreich zu überwinden.
Die aktuelle Forschung weist immer wieder auf den positiven Einfluss von Emotionalität, Stressbewältigung, ausgewogener Ernährung und Bewegung für das Gelingen von Lernprozessen hin. Die Angebote der Gesundheitsbildung an Volkshochschulen berücksichtigen seit langem diese Erkenntnisse. Sachinformationen und Lernen werden mit allen Sinnen verknüpft, gelernt wird handlungsorientiert, auf die Gruppe bezogen und unter Berücksichtigung biografischer Anknüpfungspunkte.

Siehe auch: Deutscher Volkshochschul-Verband "Positionspapier Gesundheitsbildung"

Aufgaben des Landesverbandes der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V.

Der Landesverband unterstützt die Volkshochschulen in Schleswig-Holstein bei der Gestaltung des Programmbereichs Gesundheit. Die Gesundheitsbildung an den Volkshochschulen folgt vor allem den Grundsätzen des Modells der Salutogenese, in dem es nicht Krankheit zu verhindern gilt, sondern Gesundheit zu fördern. Gesundheitsbildung hat damit einen positiven motivierenden Aufforderungscharakter.

Um einen Perspektivenwechsel wirksam zu vollziehen und zu verbreiten – weg von den Risikofaktoren hin zu den Protektivfaktoren, sieht die Volkshochschule es als ihre Aufgabe an, nicht nur dem Einzelnen (Individueller Ansatz), sondern auch ganzen "Organisationen" und speziellen Zielgruppen (setting Ansatz) aufzuzeigen, welche gesundheitlichen Stärken und Potenziale vorhanden sind und diese zu stärken.