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1700 Flaggen werden bundesweit für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus gehisst – der vhs-Landesverband ist dabei!

Das Festjahr #2021JLID erreicht am 11. Dezember seinen Höhepunkt – denn genau an diesem Tag vor 1700 Jahren erließ der römische Kaiser Konstantin ein Gesetz, das besagte, dass Juden städtische Ämter in den Kurien, den römischen Stadträten, bekleiden durften und sollten. Es ist das früheste schriftliche Zeugnis über jüdisches Leben in Mitteleuropa.

Der Verein 321 möchte diesen Tag, auf den sich das Festjahr bezieht, feierlich begehen und hat deshalb die Aktion „Flagge zeigen für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus“ initiiert. Hierfür werden 1700 Flaggen im gesamten Bundesgebiet gehisst. An der Aktion beteiligen sich zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Landtage, Parteien, Synagogen, Kirchen, Schulen, Universitäten, Sportvereine, Volkshochschulen, Museen sowie der Zentralrat der Juden.

Auch wir beteiligen uns und zeigen Flagge ab dem 8. Dezember, um ein gemeinsames Zeichen zu setzen. Karsten Schneider, Direktor des Landesverbandes, blickt auf das Jahr zurück: „Im Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland konnten etliche unserer Mitglieder den Kontakt zu der jüdischen Gemeinde ihrer Kommune wirkungsvoll ausbauen. Wir sind davon überzeugt, dass hieraus zukünftig viele interessante Veranstaltungen der kulturellen und gesellschaftlichen Bildung hervorgehen werden.“

„Das Judentum ist konstitutiv für Deutschland“, unterstreicht die Generalsekretärin des Vereins 321, Sylvia Löhrmann. „Auch das soll die Flaggen-Aktion zeigen. Dass so viele Menschen mitmachen, ist ein starkes Signal: Wir gehören zusammen!“

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