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Wegweiserkurse (WWK)

Die Wegweiserkurse in den Erstaufnahmeeinrichtungen und Landesunterkünften haben das Ziel, Asylsuchenden unabhängig von ihrer Bleibeperspektive gleich nach ihrer Ankunft nützliche Informationen für den Alltag und die wesentlichen Grundlagen des kulturellen Zusammenlebens in Deutschland in ihrer Herkunftssprache zu vermitteln.

Ein Kurs umfasst 15 Unterrichtseinheiten und wird von sogenannten Kulturmittlerinnen und Kulturmittlern durchgeführt. Sie kennen die Herkunftssprache und die Kultur der Kursteilnehmenden und verfügen selbst über eigene Migrationserfahrungen. Folgende Themen werden in den Kursen behandelt:

  • Erstorientierung (Leben in der AnkER-Einrichtung, Asylsystem)
  • Bildung, Bildungssystem und -angebote in Deutschland
  • Zusammenleben in Deutschland (Werte, Normen, Rechte, Gesetze)
  • Arbeiten in Deutschland
  • Orientierung vor Ort und Mobilität
  • Medizinische Versorgung Gesundheit und Umwelt
  • Medien und Kommunikation, Lernmöglichkeiten

Kurssprachen sind beispielsweise Dari, Farsi, Arabisch, Kurdisch oder Russisch. Auf diese Weise kann über komplexe Inhalte wie Gleichberechtigung gesprochen werden, ohne dass die Kursteilnehmenden in ihren Verstehens- und Ausdrucksmöglichkeiten eingeschränkt werden.

Der Landesverband der Volkshochschulen koordiniert das Projekt und führt die Schulung der Kulturmittlerinnen und Kulturmittler durch. Die Wegweiserkurse werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert.

Informationen zu den Wegweiserkursen auf den Seiten des BAMF

Ansprechpartner*innen beim Landesverband

Julia Francke

Tel.: 0431 97984-24
jfvhs-shde
Projekt InDivhs (Erasmus+ Mobilitätsprogramm),
WWK (Wegweiserkurse)