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Eröffnung Grundbildungszentrum Förde-vhs Kiel

Pressemappe

Termin

Freitag, 31. Juli 2020, 12:00 Uhr

Ort

Förde-vhs
Raum C.131
Muhliusstraße 29/31
24103 Kiel

Anwesende

Karin Prien, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Renate Treutel, Bürgermeisterin Bildung, Jugend, Kultur und Kreative Stadt, Stadt Kiel

Stephanie Steiner, Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes, Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V.

Karsten Schneider, Direktor, Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V.

Adriana Theessen, Leiterin, Förde-Volkshochschule Kiel

Ablauf

  1. Ankommen
  2. Begrüßung: kurze Vorstellung des Anlasses und des Ablaufs – Adriana Theessen
  3. Redebeitrag: Die Bedeutung des Themas Grundbildung für die Bildungsregion Kiel – Renate Treutel
  4. Grußwort Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur: Die Bedeutung der nachholenden Bildung im Erwachsenenalter für die Lebensqualität – Karin Prien
  5. Übergabe des Förderbescheids für die Gründung von drei Grundbildungszentren in Kiel, Lübeck und Itzehoe durch Ministerin Prien an Karsten Schneider
  6. Grußwort/Dankesrede: Von einer nationalen Strategie zu konkrete Angeboten für Menschen – Karsten Schneider
  7. Vorstellung: Konzeptionelle Grundlagen zur Umsetzung und Ziele des künftigen Grundbildungszentrums – Adriana Theessen
  8. Fragen und Antworten
  9. Abschluss
Fotos der Veranstaltung
Begriff Grundbildung

„Der Begriff der Grundbildung soll Kompetenzen in den Grunddimensionen kultureller und gesellschaftlicher Teilhabe bezeichnen, darunter: Rechenfähigkeit (Numeracy), Grundfähigkeiten im IT-Bereich, Gesundheitsbildung, Finanzielle Grundbildung, Soziale Grund-kompetenzen. Grundbildung orientiert sich somit an der Anwendungspraxis von Schriftsprachlichkeit im beruflichen und gesellschaftlichen Alltag, wobei die Vermittlung von Alltagskompetenzen immer auch in der Verbesserung sinnverstehenden Lesens und Schreibens mündet.“ Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)/Kultusministerkonferenz (KMK), 2016.

„Als Bestandteil einer ganzheitlichen und umfassenden Grundbildung werden neben Lesen, Schreiben und Rechnen in der Regel weitere Inhaltsbereiche unterschieden (vgl. Egloff 2014; Tröster & Schrader 2016, S. 49):

  • (Digitale) Informations- und Kommunikationstechnologien (auch bekannt als digital oder Media Literacy oder Computer Literacy oder Medienkompetenz),
  • Gesundheit/Health Literacy,
  • Ernährung/Food Literacy,
  • Finanzen/Financial Literacy,
  • politische Grundbildung/Civic Literacy,
  • Fremdsprachen (mindestens Englisch).“

Aus: Ewelina Mania/Monika Tröster (2018): „Inhaltsbereiche der Grundbildung: Stand und Herausforderungen“. In: Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (Hg.), Grundbildung lebensnah gestalten. Fallbeispiele aus den Regionalen Grundbildungszentren in Niedersachsen. Bielefeld: wbv.

Referenzen:

Egloff, B. (2014). Grundbildung – Zur Einführung in den Themenschwerpunkt. Hessische Blätter für Volksbildung (2), 103–106.

KMK – Kultusministerkonferenz. (2016). Grundsatzpapier zur Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung. Den funktionalen Analphabetismus in Deutschland verringern und das Grundbildungsniveau erhöhen. (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 06.10.2016). Verfügbar unter: https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2016/2016_10_06-Grundsaetze-Nationale-Dekade.pdf

Tröster, M. & Schrader, J. (2016). Alphabetisierung, Grundbildung, Literalität: Begriffe, Konzepte, Perspektiven. In C. Löffler & J. Korfkamp (Hg.), Handbuch zur Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener (S. 43–58). Münster-New York: Waxmann.

Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins
Allgemeine Angaben zur Organisation

An Volkshochschulen treffen sich unterschiedlichste Menschen – aus verschiedenen Ländern, mit ihren eigenen Interessen, mit ganz unterschiedlichem Hintergrund. Gemeinsam lernen sie Neues aus einer riesigen Bandbreite an Themen. Die Volkshochschulen bieten Erwachsenenbildung an – orientiert an den Bedürfnissen der Menschen und verankert in ihrer Kommune.

Der Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V. vertritt die Interessen der rund 150 Volkshochschulen im Land, leistet diesen Unterstützung, ermöglicht den fachlichen Austausch untereinander und koordiniert Projekte der Erwachsenenbildung. Zu den Mitgliedseinrichtungen zählen Volkshochschulen, Kreiseinrichtungen sowie Heimvolkshochschulen und Bildungsstätten in Schleswig-Holstein sowie eine Bildungsstätte in Dänemark.

Geschichte des Verbandes

Gegründet wurde der Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins durch die Gründerversammlung am 5./6. Dezember 1947 in Rendsburg an der dortigen Heimvolkshochschule (dem heutigen Nordkolleg). Gründer des Verbandes waren: Dr. Otto Monsheimer (Lübeck), Paul Jessen (Niebüll), Dr. Fritz Laack (Rendsburg), Axel Henningsen (Kiel), Dr. Bruno Voltmer (Itzehoe), Erich Berrer (Mölln) und Friedrich Boller (Rendsburg). Der erste Vorstand des Landesverbandes bestand auch Dr. Otto Monsheimer (1. Vorsitzender), Prof. Dr. Rudolf Streller (2. Vorsitzender und Geschäftsführer), Dr. Bruno Voltmer (1. Schriftführer), Paul Jessen (2. Schriftführer) und Dr. Fritz Laack (Kassenwart). Am 12. April 1948 wurde der Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins in das Vereinsregister beim Amtsgericht Rendsburg eingetragen. Sitz war Rendsburg, die Geschäftsstelle in Büsum.

Seine erste eigene Geschäftsstelle erhält der Landesverband am 4. Juli 1956 in Kiel. Nach mehrmaligen Wechseln der Adresse ist der Verband seit Februar 1993 an der Holstenbrücke 7 im Ahlmannhaus.

Pressekontakt

Dr. Björn Otte, Referent für Kommunikation

Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V.
Holstenbrücke 7
24103 Kiel

Tel.: 0431 97984-26
bo@vhs-sh.de