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Eröffnung Grundbildungszentrum Volkshochschule Itzehoe

Pressemappe

Termin

Montag, 17. August 2020, 14:00 Uhr

Ort

Volkshochschule Itzehoe e.V.
Großer Veranstaltungssaal, 2. OG
Georg-Löck-Straße 1
25524 Itzehoe

Anwesende

Gert Haack, Referatsleiter Kulturelle Bildung, Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Dr. Andreas Koeppen, Bürgermeister der Stadt Itzehoe

Dr. Ernst Dieter Rossmann, Vorsitzender, Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V.

Karsten Schneider, Direktor, Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V.

Corinna Ahrens-Gravert, Leiterin der Volkshochschule Itzehoe

Ablauf

  1. Ankommen
  2. Begrüßung: kurze Vorstellung des Anlasses und des Ablaufs – Corinna Ahrens-Gravert
  3. Grußwort Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur: Keine kulturelle Bildung ohne Grundbildung (AT) – Gert Haack
  4. Übergabe des Förderbescheids für die Gründung der Grundbildungszentrums
  5. Grußwort Stadt Itzehoe: Was Grundbildung für die Kommune bedeutet (AT) – Dr. Andreas Koeppen
  6. Beitrag: Wie eine nationale Strategie zu konkrete Angeboten für Menschen wird (AT) – Dr. Ernst Dieter Rossmann
  7. Beitrag: Konzeptionelle Grundlagen zur Umsetzung und Ziele des künftigen Grundbildungszentrums – Corinna Ahrens-Gravert
  8. Fragen und Antworten
  9. Abschluss
Fotos der Veranstaltung
Begriff Grundbildung

„Der Begriff der Grundbildung soll Kompetenzen in den Grunddimensionen kultureller und gesellschaftlicher Teilhabe bezeichnen, darunter: Rechenfähigkeit (Numeracy), Grundfähigkeiten im IT-Bereich, Gesundheitsbildung, Finanzielle Grundbildung, Soziale Grund-kompetenzen. Grundbildung orientiert sich somit an der Anwendungspraxis von Schriftsprachlichkeit im beruflichen und gesellschaftlichen Alltag, wobei die Vermittlung von Alltagskompetenzen immer auch in der Verbesserung sinnverstehenden Lesens und Schreibens mündet.“ Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)/Kultusministerkonferenz (KMK), 2016.

„Als Bestandteil einer ganzheitlichen und umfassenden Grundbildung werden neben Lesen, Schreiben und Rechnen in der Regel weitere Inhaltsbereiche unterschieden (vgl. Egloff 2014; Tröster & Schrader 2016, S. 49):

  • (Digitale) Informations- und Kommunikationstechnologien (auch bekannt als digital oder Media Literacy oder Computer Literacy oder Medienkompetenz),
  • Gesundheit/Health Literacy,
  • Ernährung/Food Literacy,
  • Finanzen/Financial Literacy,
  • politische Grundbildung/Civic Literacy,
  • Fremdsprachen (mindestens Englisch).“

Aus: Ewelina Mania/Monika Tröster (2018): „Inhaltsbereiche der Grundbildung: Stand und Herausforderungen“. In: Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (Hg.), Grundbildung lebensnah gestalten. Fallbeispiele aus den Regionalen Grundbildungszentren in Niedersachsen. Bielefeld: wbv.

Referenzen:

Egloff, B. (2014). Grundbildung – Zur Einführung in den Themenschwerpunkt. Hessische Blätter für Volksbildung (2), 103–106.

KMK – Kultusministerkonferenz. (2016). Grundsatzpapier zur Nationalen Dekade für Alphabetisierung und Grundbildung. Den funktionalen Analphabetismus in Deutschland verringern und das Grundbildungsniveau erhöhen. (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 06.10.2016). Verfügbar unter: https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2016/2016_10_06-Grundsaetze-Nationale-Dekade.pdf

Tröster, M. & Schrader, J. (2016). Alphabetisierung, Grundbildung, Literalität: Begriffe, Konzepte, Perspektiven. In C. Löffler & J. Korfkamp (Hg.), Handbuch zur Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener (S. 43–58). Münster-New York: Waxmann.

Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins
Allgemeine Angaben zur Organisation

An Volkshochschulen treffen sich unterschiedlichste Menschen – aus verschiedenen Ländern, mit ihren eigenen Interessen, mit ganz unterschiedlichem Hintergrund. Gemeinsam lernen sie Neues aus einer riesigen Bandbreite an Themen. Die Volkshochschulen bieten Erwachsenenbildung an – orientiert an den Bedürfnissen der Menschen und verankert in ihrer Kommune.

Der Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V. vertritt die Interessen der rund 150 Volkshochschulen im Land, leistet diesen Unterstützung, ermöglicht den fachlichen Austausch untereinander und koordiniert Projekte der Erwachsenenbildung. Zu den Mitgliedseinrichtungen zählen Volkshochschulen, Kreiseinrichtungen sowie Heimvolkshochschulen und Bildungsstätten in Schleswig-Holstein sowie eine Bildungsstätte in Dänemark.

Geschichte des Verbandes

Gegründet wurde der Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins durch die Gründerversammlung am 5./6. Dezember 1947 in Rendsburg an der dortigen Heimvolkshochschule (dem heutigen Nordkolleg). Gründer des Verbandes waren: Dr. Otto Monsheimer (Lübeck), Paul Jessen (Niebüll), Dr. Fritz Laack (Rendsburg), Axel Henningsen (Kiel), Dr. Bruno Voltmer (Itzehoe), Erich Berrer (Mölln) und Friedrich Boller (Rendsburg). Der erste Vorstand des Landesverbandes bestand auch Dr. Otto Monsheimer (1. Vorsitzender), Prof. Dr. Rudolf Streller (2. Vorsitzender und Geschäftsführer), Dr. Bruno Voltmer (1. Schriftführer), Paul Jessen (2. Schriftführer) und Dr. Fritz Laack (Kassenwart). Am 12. April 1948 wurde der Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins in das Vereinsregister beim Amtsgericht Rendsburg eingetragen. Sitz war Rendsburg, die Geschäftsstelle in Büsum.

Seine erste eigene Geschäftsstelle erhält der Landesverband am 4. Juli 1956 in Kiel. Nach mehrmaligen Wechseln der Adresse ist der Verband seit Februar 1993 an der Holstenbrücke 7 im Ahlmannhaus.

Dr. Björn Otte, Referent für Kommunikation

Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V.
Holstenbrücke 7
24103 Kiel

Tel.: 0431 97984-26
bo@vhs-sh.de