Veranstaltungsformen und ihr Strukturierungsgrad

Organisiertes Lernen und seine Zeiträume

(Quelle: Fachzeitschrift Weiterbildung – Zeitschrift für Grundlagen, Praxis und Trends, Heft 4/2009, August / September: Arbeitshilfen, S. 55-58)

Planen Sie Ihre nächste VHS-Veranstaltung und überlegen, ob Sie als Veranstaltungsform z.B. einen Kurs oder einen Workshop wählen? Die nachfolgenden Hinweise und Übersicht sollen Ihnen für Ihre Entscheidungsfindung eine Orientierung geben.

Lernmöglichkeiten in  organisierten Lernprozessen finden ihre Grenzen in den Strukturen von sog. "festen `Zeit-Räumen`". Gleichzeitig erleichtern Strukturen aber auch die "Konzentration auf einen spezifischen Inhalt " und geben Orientierung in der "Komplexität der möglichen ... Herangehensweisen an einen Lerninhalt". Die Möglichkeiten, die unterschiedliche zeitlich-räumliche Rahmenbedingungen bieten, gilt es als Lehrende/-r in der Erwachsenenbildung lerninhalts- und lebensbezogen zu nutzen.
Das Motto: "Nicht die Zeiten sind mit Inhalten zu füllen, sondern den Inhalten sind Zeit-Räume zur Verfügung zu stellen." Die Frage, "welche Wahrnehmungen eines spezifischen Inhalts in welchen Zeit-Räumen eher möglich sind und bestimmte Lernerfahrungen fördert".

 In den Übersichten "hoher Strukturierungsgrad", "mittlerer Strukturierungsgrad" und "geringer Strukturierungsgrad" ist der Grad der Struktuierung das Kriterium.