Tipps für das Lernen

  • Transparenz der Lehr- und Lernziele
    Machen Sie sich klar, warum Sie sich mit einer Sache beschäftigen sollen bzw. wollen. Sie werden auf diese Weise "lernbereiter" sein. Neue Inhalte werden besser aufgenommen.
  • Interesse wecken
    Persönliches Interesse weckt positive Gefühle. Diese sind Voraussetzung für effizientes Lernen. Daher: Neugierde ist die beste Voraussetzung, um Neues aufzunehmen und auch zu behalten.
  • Auf die Gefühle achten
    Entwickeln Sie positive Gefühle der Lernsituation und dem Lerninhalt gegenüber. Angst oder negativer Stress behindern im Gehirn die Informationsaufnahme und -verarbeitung.
  • Überblick vor Einzelinformation
    Verschaffen Sie sich erst einen Überblick, bevor Sie beginnen, Details zu lernen. So kann das Gehirn nach bereits vorhandenen "Speicherplätzen" suchen bzw. neue anlegen. Es ist in der Folge besser auf die "Wahrnehmung" und Zuordnung von Einzelinformationen vorbereitet.
  • Mehrere Sinne ansprechen
    Lernen Sie mit allen Sinnen. Informationen werden so besser im Gehirn vernetzt und auf diesem Weg dauerhafter gespeichert.
    Wählen Sie daher nicht nur die Wege "Auge" und "Ohr", um Informationen ins Gehirn zu transportieren. Lernen Sie zum Beispiel in der Bewegung und tun Sie selber etwas – Schreiben Sie Informationen auf, machen Sie Mindmaps oder erklären Sie sie anderen.
  • In der richtigen Reihenfolge lernen
    Strukturieren Sie den Lernstoff in logische abfolgende Lernschritte von überschaubarer Größe. Suchen Sie Anknüpfpunkte zu bereits Bekanntem. Ein roter Faden erleichtert dem Gehirn die Zuordnung von Neuem. Informationen müssen nach Möglichkeit für das Gehirn vernetzbar sein mit bereits Gespeichertem. Neues wird auf diese Weise sinnvoller und besser verankert, das Lernen stressfreier.
  • Wiederholen
    Wiederholen Sie Gelerntes in variabler Form immer wieder. Fassen Sie dazu auch Wesentliches immer wieder zusammen und ordnen Sie es in den Überblick ein. Werden Nervenschaltkreise im Gehirn öfter betätigt, werden sie stabiler, Information dauerhaft gespeichert.
  • Rückmelden
    Kontrollieren Sie, ob das, was Sie lernen, richtig ist. Ist das Ergebnis der Kontrolle positiv, verschaffen Sie sich einen positiven Verstärker.
    Neulernen ist weit leichter, als umzulernen. Denn während der Prozess der Verankerung und Speicherung noch läuft, ist eine „Berichtigung“ einfacher, als wenn die Speicherung abgeschlossen ist. Ein positiver Verstärker hilft der Speicherung und motiviert für den nächsten Lernschritt.
  • Pausen einlegen
    Legen Sie beim Lernen Pausen ein. Die Pausen sollten nach Möglichkeit mit Bewegung verbunden werden und nicht mit inhaltlich ähnlichen Informationen gefüllt werden.
    Das Gehirn braucht Zeit um neuen Stoff verarbeiten und damit verfestigen zu können. Die Phase der Verfestigung sollte unterstützt und nicht gestört werden.