„Weiterbildung hat ihren Wert“ Steigerung der Landesförderung im Süden hängt Schleswig-Holstein im Bundesvergleich weiter ab
„Die Landesregierung in Baden-Württemberg erhöht die Zuschüsse für die öffentliche Weiterbildung.“ Eine ähnliche Entwicklung wünscht sich der Vorsitzende des Landesverbandes der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V., Wolfgang J. Domeyer. Er verweist zum Start des Frühjahrssemesters auf ein umfassendes Angebot der 165 Volkshochschulen und Bildungsstätten im Land.
Zurzeit liegt der Anteil des Landes an der Finanzierung der vhs-Arbeit in Schleswig-Holstein bei 4,6%, während er im Bundesdurchschnitt fast 14 % beträgt. Die Teilnehmenden finanzieren die Volkshochschularbeit in Schleswig-Holstein mit 47,9 % (Bundesdurchschnitt 38,7 %). Einen weiteren großen Anteil haben die Kommunen an der Finanzierung der Einrichtungen.
Domeyer begrüßt die signifikante Erhöhung der Landeszuschüsse an die Volkshochschulen in Baden-Württemberg. Dort haben sich die Regierungsfraktionen geeinigt, die institutionelle Landesförderung der Weiterbildung 2012 um 20 % zu erhöhen. Der Vorsitzende der Volkshochschulen im Land betont, dass die Steigerung der Förderung in Baden-Württemberg die VHSn im Norden im Bundesvergleich noch weiter abhängen wird. Die aktuellen Beträge in Schleswig-Holstein liegen noch unter den früheren Ansätzen in Baden-Württemberg.
„Weiterbildung hat ihren Wert“, so Domeyer. „Die Steigerung von Qualität und die Sicherung eines wohnortnahe Angebots haben ihren Preis.“ Eine Steigerung der Zuschüsse wie in Baden-Württemberg sei deswegen auch bei uns im Land notwendig.







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