VHS erstmals in virtuellen Klassenräumen
Die Volkshochschulen Henstedt-Ulzburg und Quickborn öffnen ihre virtuellen Klassenräume – gemeinsam betrieben auf www.vhs-lernplattform.de. „Man kann sich die Lernplattform als ein virtuelles Gebäude vorstellen – mit einer Tür, einem Foyer und verschieden Klassenzimmern“, erklärt Dr. Jochen Brems, VHS-Leiter in Henstedt-Ulzburg. Die Klassenzimmer entsprechen den einzelnen Kursen. Hier können sich Teilnehmer und Dozenten austauschen, Nachrichten übermitteln und – besonders wichtig – sich gegenseitig Dokumente hinterlegen.
„In der Startphase sind es zunächst die längerfristigen Lehrgänge, das Wissenschaftliche Forum und das Legasthenieförderzentrum, die in den Genuss der neuen Lernplattform kommen“, berichtet Martin Zipperling, Leiter der VHS Quickborn, und verspricht, dass bald weitere Lernbereiche folgen werden. Die Handhabung sei für die Benutzer sehr einfach: Jeder Kursteilnehmer und Dozent bekommt einen Schlüsselcode, der nur für seinen Raum passt. Anschließend muss man sich nur noch im virtuellen Foyer registrieren lassen – und los geht’s mit dem WEB 2.0 für die beiden Volkshochschulen.
Die Möglichkeiten der Lernplattform sind damit aber noch nicht ausgeschöpft. Wie beide VHS-Leiter berichten, ermöglicht die weltweit auch von Universitäten und Großkonzernen eingesetzte Software darüber hinaus E-Learning mit interaktiven Chats zwischen Teilnehmern und Dozenten und die Durchführung umfangreicher Fernlehr-Seminare. „E-Learning wird künftig eine immer größere Rolle spielen“, ist Brems überzeugt und Zipperling ergänzt: „Schon heute ist das Internet aus unserem alltäglichen Leben kaum noch wegzudenken. Das merken auch wir Volkshochschulen.“ Nicht nur ein Großteil der Anmeldungen wird inzwischen über das Internet abgewickelt. Zunehmend haben auch Teilnehmer den Wunsch, das Kursmaterialien, Protokolle oder Aufgaben ins Netz gestellt werden.







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