Entwicklung braucht Bildung
Bildung ist für die Entwicklung der ländlichen Räume unverzichtbar. Das diskutierten am 28. April beim Bildungskongress im Nordkolleg in Rendsburg rund 100 Teilnehmer. Die Veranstalter, die Akademie für die ländlichen Räume (ALR) und der Landesverband der Volkshochschulen sind von der notwendigen Stärkung der Bildung in den ländlichen Räumen überzeugt.
Prof. Hans-Heinrich Kohnke, Leiter des wiss. Beirates der ALR, betonte die Bedeutung der Bildung für die Wohlfahrt der Gesellschaft: „Die Entwicklung unseres Landes wurde entscheidend durch den Aufbau eines guten Bildungssystems geprägt.“ Dr. Martin Lätzel, Direktor des Landesverbandes der Volkshochschulen ergänzt: „Bildungseinrichtungen stellen einen wesentlichen sozialen Treffpunkt im ländlichen Raum dar.“ Und: „Bildung macht die Kommune attraktiv!“ Kohnke und Lätzel sind davon überzeugt, dass es einer guten Vernetzung aller Bildungseinrichtungen bedarf, um den ländlichen Raum zukunftsfähig zu entwickeln. Prof. Kohnke und Rüdiger von Plüskow (Vorsitzender der ALR) unterstreichen die Notwendigkeit einer Neuausrichtung: „Die Zeiten haben sich geändert. Wir brauchen eine Neuausrichtung unseres Bildungssystems. Bildungsnotstand bedeutet in der Folge auch Wirtschaftsnotstand. “ Eine gute Bildung stellt somit auch eine Wertschöpfung für die Gesellschaft dar. Von Plüskow und Kohnke sehen hier die ländlichen Räume vor besonderen Herausforderungen.
Die Akademie für die ländlichen Räume und der Landesverband der Volkshochschulen sehen in der Entwicklung der Bildungslandschaft im ländlichen Raum einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des ländlichen Raumes insgesamt.







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