Programmbereich Gesundheit
Ansprechpartner:
Hans Brüller
Fon: +49(0)431/ 97 98 4-18
Email: br(at)vhs-sh(dot)de
Übersicht
Wie fördern wir Gesundheit?
Kompetenz
Der eigenverantwortliche Umgang mit Gesundheit und damit auch das Gesundheitslernen ist insbesondere in einer älter werdenden Gesellschaft als Schlüsselqualifikation ein unerlässlicher Teil unser Lebens- und Alltagskompetenzen geworden. Absehbar ist, dass der Lastenumverteilungsprozess immer mehr Menschen von einer ausreichenden Gesundheitsförderung ausgrenzt. Gesundheitskompetenz zu ermöglichen, ist in dieser Entwicklung auch eine öffentliche Aufgabe und dies nicht nur in der schulischen Bildung sondern gerade auch im Erwachsenenalter.
Angebot
Volkshochschulen arbeiten mit ihren vielfältigen Gesundheitsangeboten in allen gesundheitsrelevanten Handlungsfeldern. Ihre Programmprofil und ihre Konzepte sind Ausdruck der langjährigen Aufbauarbeit in diesem zentralen Programmbereich.
Volkshochschulen verstehen Gesundheit als Zusammenspiel von seelischem, körperlichem und sozialem Wohlbefinden. Die Stärkung der gesundheitlichen Ressourcen des Individuums, seine gesundheitsförderlichen Lebensweisen und Lebensverhältnisse sind dabei zentrale Anliegen der VHS-Gesundheitsbildung. Pädagogisch-didaktische Grundlage ist die Salutogenese nach Antonowsky. Die Volkshochschulen verstehen daher ihre Gesundheitskurse als Lernprozesse, die kognitive Verarbeitung mit emotionalen, körperlichen und sozialen Erfahrungen verknüpft.
Kommunale Nähe und Vernetzung
Die flächendeckende Präsenz der Volkshochschulen als öffentlich verantwortete kommunale Weiterbildungseinrichtung bietet landesweit wohnortnahe Bildung für Gesundheit. Diese ist offen für alle Bürgerinnen und Bürger.
Damit sind die Volkshochschulen als kommunale Weiterbildungszentren in der lokalen Gesundheitsförderung unverzichtbar. Sie greifen das lokal-regionale Interesse an Lebensqualität und Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger auf und gestalten die Gesundheitsförderung durch auf Nachhaltigkeit angelegte Bildungsprozesse in der Kommune mit. Die Volkshochschulen kooperieren dabei mit anderen Einrichtungen, Organisationen und Trägern in der Gesundheitsförderung. Die enge Zusammenarbeit in Netzwerken - zwischen Volkshochschulen, Ämtern, Krankenkassen, Verbänden, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen der jeweiligen Kommunen - ist notwendig, um gemeinsame Ressourcen zu bündeln. Synergieeffekte können zu einer finanziellen und organisatorischen Entlastung beitragen, innovative Modelle können im Rahmen solcher Partnerschaften entwickelt und erprobt werden.
Wie kann Gesundheit gelernt werden?
Die Gesundheitsbildung an den Volkshochschulen folgt dem hingegen vor allem den Grundsätzen des Modells der Salutogenese, in dem es nicht Krankheit zu verhindern gilt, sondern Gesundheit zu fördern. Gesundheitsbildung hat damit einen positiven motivierenden Aufforderungscharakter.
Um einen Perspektivenwechsel wirksam zu vollziehen und zu verbreiten - weg von den Risikofaktoren hin zu den Protektivfaktoren - sieht die Volkshochschule es als ihre Aufgabe an, nicht nur dem Einzelnen (Individueller Ansatz), sondern auch ganzen "Organisationen" und speziellen Zielgruppen (setting Ansatz) aufzuzeigen, welche gesundheitlichen Stärken und Potenziale vorhanden sind und diese zu stärken.
Um nachhaltige Wirksamkeit zu erreichen, werden die Ziele der Gesundheitsbildung an Volkshochschulen an Hand von interaktionellen Lernprozessen umgesetzt. Dabei kann der Einsatz von entwickelten Lehr- und Lernmaterialien in Form von Trainer- und Teilnehmerin Manualen als notwendige und sinnvolle Ergänzung der Gesundheitsförderung dienen.
Service des Landesverbandes
- Beratung
Der Landesverband berät alle Volkshochschulen u.a. in Fragen der praktischen Programmplanungsarbeit (Programmstruktur, Programminhalte, Kursleiterqualifikationen, Programmqualität, Evaluation), der Kooperation und der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Ausschreibung der Kurse, Pressearbeit).
- Konzeptentwicklung
Der Landesverband arbeitet zusammen mit anderen Partnern in der Konzeptentwicklung (Qualitätsicherung im Programmbereich Gesundheit ) für die Volkshochschulen und stellt diese Konzepte zur Verfügung.
- Instrumente der Qualitätsverbesserung
Der Landesverband entwickelt zusammen mit anderen Landesverbänden kontinuierlich Instrumente für den Prozess der Qualitätsverbesserung und berät bei deren Anwendung.
- Fortbildung
Der Landesverband bietet in Zusammenarbeit mit einzelnen Volkshochschulen und auch gemeinsam mit anderen VHS-Landesverbänden kontinuierlich ein Fortbildungsprogramm für VHS-Planer/-innen und VHS-Dozentinnen und Dozenten an.
- Öffentlichkeitsarbeit
Der Landesverband bietet den Volkshochschulen verschiedene Medien für die Imagewerbung und Öffentlichkeitsarbeit des Programmbereichs und damit auch der VHS insgesamt an.
Fragen Sie nach: br(at)vhs-sh(dot)de






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