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Deutschland beim lebenslangen Lernen im Mittelfeld
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In der neuen "European Lifelong Learning Index" (ELLI) der Bertelsmann Stiftung landet Deutschland im Vergleich der 27 EU-Staaten nur im Mittelfeld. Die Gründe sind vor allem Schwächen bei der formalen Bildung, wie es heißt. Dänemark, die Niederlande und die skandinavischen Länder Schweden und Finnland schneiden beim lebenslangen Lernen hingegen deutlich besser ab.
Die Bertelsmann-Stiftung schreibt, dass in den Index insgesamt 36 Indikatoren einfließen. "ELLI berücksichtigt dabei erstmals auch Lernprozesse außerhalb der klassischen Bildungsinstitutionen, also beispielsweise das Lernen am Arbeitsplatz und in der Freizeit. Neben dem Hauptindex gibt es daher Unterindizes für die einzelnen vier Lerndimensionen, wie sie die UNESCO definiert hat: Während der Bereich "Lernen, Wissen zu erwerben" das klassische formale Bildungswesen betrachtet, umfasst "Lernen zu handeln" die berufliche Aus- und Weiterbildung. Unter der Kategorie "Lernen, zusammen zu leben" werden die informellen sozialen Lernaktivitäten in der Freizeit zusammengefasst. Der Bereich "Lernen, das Leben zu gestalten" bezieht sich schließlich auf das eigenständige Lernen zur persönlichen Entfaltung und Weiterentwicklung."
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Zentrale Ergebnisse der DIE-Trendanalyse 2010 jetzt auch online verfügbar
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Die DIE-Trendanalyse des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) liefert in regelmäßigen Abständen aktuelle Zahlen, Daten und Fakten zur Weiterbildung. Sie hilft, den Weiterbildungsmarkt transparent zu machen, indem sie Entwicklungen und Strukturen deutlich macht. Nachdem im Sommer die vollständige „DIE-Trendanalyse“ 2010 vorgestellt worden ist, liegen nun die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst in den DIE-FAKTEN auch online vor.
Zu den zentralen Ergebnissen der Trendanalyse gehört die positive Prognose zur Weiterbildungsbeteiligung: Anhand der ausgewerteten Daten kommen die Wissenschaftler des DIE zu dem Ergebnis, dass die Beteiligung an Weiterbildungsaktivitäten in Deutschland im Jahr 2010 bei 50 Prozent liegen wird. Damit wäre das auf dem Dresdner Bildungsgipfel für das Jahr 2015 avisierte Ziel schon in diesem Jahr erreicht.
Weitere Kernergebnisse der DIE-Trendanalyse finden Sie in den DIE-FAKTEN. Alle Ergebnisse sind erschienen unter dem Titel „Trends in der Weiterbildung. DIE-Trendanalyse 2010“, herausgegeben vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung, W. Bertelsmann Verlag 2010.
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GEW: "Gute Weiterbildung braucht gute Arbeitsbedingungen!"
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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert, die Weiterbildung endlich zur vierten Säule des deutschen Bildungssystems auszubauen. Dafür sei endlich eine solide Finanzierung des Weiterbildungsbereiches notwendig. „Gute Weiterbildung braucht gute Arbeitsbedingungen. Viele Beschäftigte in der Weiterbildung arbeiten jedoch zu Hungerlöhnen – trotz hohen Qualifikationsniveaus. Hier klafft eine riesige Lücke zwischen den Sonntagsreden der Politiker, die über die große Bedeutung lebensbegleitenden Lernens schwadronieren, und den Arbeitserfahrungen der Pädagoginnen und Pädagogen“, stellte Stephanie Odenwald, Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Berufliche Bildung/Weiterbildung, fest.
Odenwald forderte für Lehrende, die Integrationskurse für Migranten anbieten, ein Mindesthonorar von 30 Euro pro Unterrichtsstunde. „Wer einen Integrationskurs leitet, muss heute oft mit 15 Euro für eine Unterrichtsstunde auskommen, manchmal sind die Honorarsätze noch niedriger. Von diesem Geld müssen die Lehrenden Sozialabgaben abführen, für Vor- und Nachbereitungszeit des Kurses wird kein Cent zusätzlich gezahlt“, betonte Odenwald. Sie wies darauf hin, dass Lehrende jetzt auch noch die notwendige Zusatzqualifikation für die Integrationskurse vollständig aus der eigenen Tasche zahlen müssten. Die schwarz-gelbe Bundesregierung habe mit dem im Sommer durchgewunkenen Sparpaket auch die bisher gewährten Zuschüsse gestrichen.
Von der Bundesregierung verlangte Odenwald , den Branchentarifvertrag „Weiterbildung“ endlich für allgemeingültig zu erklären. Der Vertrag ziehe eine untere Haltelinie ein, mit der Dumpinglöhne im Weiterbildungsbereich gestoppt werden könnten. „Wer sich für die Eingliederung von Arbeitslosen im Rahmen der Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit engagiert, wird oft mit Almosen abgespeist. Honorare von zehn Euro in der Stunde, die insbesondere in den östlichen Bundesländern vorkommen, sind skandalös– und das für eine gesellschaftlich wertvolle Arbeit“, sagte die GEW-Sprecherin. Mit dem Branchentarifvertrag würden Brutto-Löhne von knapp über 2.000 Euro im Westen und 1.800 Euro im Osten abgesichert.
„Gute Weiterbildung darf kein Luxusartikel für wohlhabende Menschen sein! Auch die öffentlich geförderte Weiterbildung muss ein qualitativ hochwertiges Angebot machen. Dafür müssen pädagogische Arbeit anständig bezahlt werden und Arbeitgeber wie bei den Berliner Volkshochschulen üblich ihren Anteil an der sozialen Absicherung der Lehrenden leisten“, betonte Odenwald.
Wie die GEW weiter informiert werdem die Integrationskurse bundesweit von rund 18.000 hochqualifizierten Weiterbildnern angeboten. Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge soll der Mindesthonorarsatz für Integrationskurse bei 15 Euro liegen. In den neunziger Jahren hatte der damalige Sprachenverband 23,50 Euro bezahlt.
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Teilhabepaket: VHS sichern Unterstützung zu
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Die Volkshochschulen wollen Kinder und Jugendliche in so genannten Hartz-IV-Familien im Rahmen der geplanten Teilhabepakete mit Bildungsangeboten unterstützen.„Unsere Überlegungen gehen zunächst dahin, dass die Volkshochschulen ihnen den Zugang zu ihrem regulären kinder- und jugendspezifischen Angebot ermöglichen", erklärt DVV-Präsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth in einem Schreiben an Bundessozialministerin Dr. Ursula von der Leyen. Schon jetzt nutzen pro Jahr eine halbe Million Minderjährige das breit gefächerte Angebot der Einrichtungen. In über 200 von ihnen sind bereits spezielle Kurse in einem eigenen Programmbereich - „Junge VHS" - organisiert.
„Bei Bedarf könnten wir aber darüber hinaus auch ein standardisiertes, auf die Zielgruppe speziell zugeschnittenes Bildungs-Teilhabepaket entwickeln und möglichst flächendeckend anbieten", erläutert die frühere Bundesfamilienministerin in ihrem Brief. Entstehen würden damit so genannte „VHS-Camps", in denen die Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen in besonderer Weise gestärkt, der Schulerfolg unterstützt und der Übergang von der Schule in den Beruf erleichtert werden würde.
Von der Leyen begrüßt die Vorschläge. Sie findet den Ansatz der Volkshochschulen, mit den kommunalen Akteuren durch bestehende Bildungsbündnisse zusammenzuwirken und Bildungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche mit speziellen Angeboten für Familien und Eltern zu koppeln, „sehr hilfreich" und will wieder auf den DVV zukommen, sobald die Pläne des Ministeriums konkreter und weiter vorangeschritten sind, teilte sie jetzt postwendend mit.
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XIII. Deutscher Volkshochschultag
Unter dem Motto „Weiterbildung für alle“ wird der größte Weiterbildungskongress in Deutschland am 12. und 13. Mai 2011 im Berliner Congress Centrum stattfinden. www.volkshochschultag.de mit aktuellen Informationen wird dazu in Kürze online sein.
Eröffnet wird wird der XIII. Deutschen Volkshochschultag von Bundespräsident Christian Wulff.
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Mehr Transparenz und Vergleichbarkeit in der Erwachsenenbildung
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Auf der internationalen Abschlusskonferenz des Projekts Flexi-Path am 20. September 2010 in Bonn wurde ein Toolkit vorgestellt, das erstmals die Selbsteinschätzung der Kompetenzen von Erwachsenenbildern ermöglicht. Erarbeitet wurde das Toolkit im Rahmen des von der EU geförderten Innovationstransferprojekt Flexi-Path. Es diente dazu, die Qualifikation von Erwachsenenbildnern in verschiedenen europäischen Ländern wissenschaftlich zu analysieren, um einheitliche und vergleichbare Standards für die Praxis zu entwickeln. Mit den jetzt vorliegenden Standards schafft Flexi-Path eine wichtige Voraussetzung, um innerhalb Europas die Mobilität von Menschen zu verbessern, die in der Erwachsenenbildung tätig sind.
Flexi-Path wurde von einem internationalen Konsortium initiiert und von der EU gefördert, um die unterschiedlichen Professionalisierungswege von Menschen, die in der Erwachsenenbildung tätig sind, anhand einheitlicher Standards zu definieren und vergleichbar machen zu können. Ziel des Projekts war es, ein gemeinsames Kompetenzprofil zu entwickeln. Unter der Projektkoordination des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sieben europäischen Ländern spezifische Qualifikationen von Erwachsenenbildnern untersucht. Als Referenzgröße diente der Europäische Qualifikationsrahmen (EQF). Analysiert wurden die Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten der in der Erwachsenenbildung Tätigen. Zudem entwickelten die Wissenschaftler ein Kompetenzprofil für den Sektor. Das Hauptprodukt des Projekts bildet das jetzt vorgestellte Toolkit. Mit seiner Hilfe können Erwachsenenbildner ihre formal und non-formal erworbenen Kompetenzen auf den EQF Levels 6 und 7 identifizieren, reflektieren und nachweisen.
An dem Innovationstransferprojekt Flexi-Path waren folgende Organisationen beteiligt: - DIE – Deutsches Institut für Erwachsenenbildung für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (Deutschland)
- IREA – Romanian Institute for Adult Education (Rumänien)
- UNIFI – University of Florence – Department of Educational Sciences and Cultural and Training Processes Sciences (Italien)
- ECA – Educational Centres Association (Großbritannien)
- ENAEA – Estonian Non-Formal Adult Education Association (Estland)
- CREA – Centre of Research in Theories and Practices that Overcome Inequalities (Spanien)
- SVEB – Schweizerischer Verband für Weiterbildung (Schweiz)
Nähere Informationen über das Programm und das Flexi-Path Projekt erhalten Sie bei den DIE-Mitarbeiterinnen Anne Gassegassen(at)die-bonn(dot)de und Miriam Radtkeradtke(at)die-bonn(dot)de.
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VHS ist Testsieger
Die Stiftung Warentest hat Wirtschaftsenglischkurse von 18 regionalen und überregionalen Sprachschulen getestet. Eine der Siegerinnen ist die Volkshochschule Dresden.
„Wenig Business" – so das allgemeine Fazit des Testergebnisses: Berufliches kam in den 18 Sprachkursen im Test zu kurz. Auch interkulturelle Themen fehlten oft. Nur bei zwei Kursen – darunter ein Kurs der Volkshochschule Dresden – wies der Sprachunterricht eine hohe Qualität aus. Neben der inhaltlichen und didaktischen Ausgestaltung des Kurses überzeugte vor allem auch der Preis: Mit 3,10 Euro pro Unterrichtseinheit gehört die Volkshochschule zu den günstigsten Anbietern.
Einen ausführlichen Bericht hierzu finden Sie in der aktuellen Ausgabe von dis.kurs, dem Verbandsmagazin des DVV, das Sie hier bestellen können.
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DIE-Forum Weiterbildung „Lernen in Bewegung“
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Zwei Tage lang widmet sich das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) dem Einfluss der Bewegung auf Lernleistungen und Lernchancen. Im Rahmen des diesjährigen 13. DIE-Forums Weiterbildung „Lernen in Bewegung“ diskutieren Experten aus Wissenschaft und Praxis über die Bedeutung, die körperliche Bewegung für das Lernen und den Erhalt geistiger Fitness für Erwachsene besitzt. Das DIE-Forum findet am 29. und 30. November 2010 im Universitätsclub in Bonn statt.
Das DIE-Forum mit dem Titel „Lernen in Bewegung“ behandelt folgende drei Schwerpunktthemen: „Verbesserung der Lernleistung durch Bewegung“, „Effektive Vermittlung von Bewegungsabläufen“ und „Förderung sozialer Integration und Kompetenz“. Wissenschaftler und Praktiker aus verschiedenen Fachbereichen und Wissenschaftsdisziplinen – von der Pädagogik über die Psychologie, Neurobiologie und Arbeitsphysiologie bis hin zur Sport- und Sprachwissenschaft – machen deutlich, welchen Einfluss der bewegte Körper auf individuelles und soziales Lernen besitzt. Sie erörtern und veranschaulichen, wie Lernen in Bewegung praktisch realisiert werden kann. Außerdem haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, im Bewegungsplenum und anhand von Praxistests eigene Erfahrungen zu sammeln. Daran anknüpfend wird diskutiert, wie die Weiter- und Erwachsenenbildung diese Ergebnisse für ihre Angebote nutzen kann. Denn neben den kognitiven Effekten eröffnet Lernen in Bewegung auch neue Zugänge zum Wissenserwerb und bietet somit Chancen für Erfahrungsaufbau und Teilhabe.
Den genauen Programmablauf und alle Anmeldeformalitäten finden Sie hier. Ihre Ansprechpartner am DIE: - Organisation: Brigitte Rishmawi
- Wissenschaftliche Begleitung: PD Dr. Monika Kil, Mona Pielorz
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Tagung „Armut und Bildung“
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Menschen, die armutsgefährdet sind oder in Armut leben, sind von sozialer Teilhabe in vielen Bereichen ausgeschlossen. Der soziale Status beeinflusst Bildungschancen und auch Einkommensmöglichkeiten. Die Tagung „Armut und Bildung“ will durch gezielten Wissenstransfer und Austausch bereits vorhandene Angebote der Erwachsenenbildung sichtbar machen und durch die Entwicklung konkreter Strategien neue Möglichkeiten eröffnen.
Die Tagung legt besonderen Wert darauf, das Thema "Armut" aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Neben Podiumsdiskussionen, Referaten und Arbeitsgruppen wirft der Künstler Uros Zavodnik seinen Blick mittels Fotografie auf "Working Poor" und thematisiert in seiner Fotoausstellung Armut trotz Lohnarbeit. InterACT - die Werkstatt für Theater und Soziokultur begleitet die Tagung mit Methoden des Theaters und schließt die Veranstaltung mit dem Stück "Kein Kies zum Kurven Kratzen".
Die Tagung ist eine Kooperationsveanstaltung zwischen Verband Österreichischer Volkshochschulen und Forum Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich. Sie findet im Rahmen des Europäischen Jahres 2010 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung statt.
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Neuer Service für Pädagogen
Das Fachportal Pädagogik bietet einen neuen Service. Dort findet sich eine grundlegend neu strukturierte Übersicht über zahlreiche für die Erziehungswissenschaft relevante und kostenfrei im Internet verfügbare Materialien mit Informationen zu den Forschungsfeldern der Disziplin ebenso wie Informationen, die für Forschung, Lehre und Studium der Erziehungswissenschaft hilfreich sind. Der von uns angegebene Link führt direkt zum Themenbereich Weiterbildung.
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Interaktive Online-Plattform zur Lehrerbildung freigeschaltet
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Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) hat in Kooperation mit dem Amt für Lehrerbildung das „Professionalisierungs-Portfolio“, eine interaktive Online-Plattform für alle Phasen der Lehrerbildung, erarbeitet und ins Netz gestellt. Das Angebot wurde vom Land Hessen gefördert und steht jetzt allen angehenden und bereits im Beruf befindlichen Lehrerinnen und Lehrern im Internet zur Verfügung.
„Das Professionalisierungs-Portfolio ermöglicht es Studenten, Quereinsteigern, Lehramtsanwärtern oder Lehrkräften, unter Einbeziehung des informellen Lernens ihre Aus- oder Weiterbildung selbstverantwortlich zu dokumentieren, zu bewerten und der Beratung für die eigene Laufbahnplanung zugänglich zu machen“, erläutert Dr. Harry Neß, der Leiter des Lehrerbildungsprojektes am DIPF. „Damit unterstützen wir einen Ansatz der Steuerung lebenslangen Lernens, der weniger von der Institution, wie der Schule oder Universität ausgeht, sondern vom Individuum selbst umgesetzt wird“, so der Wissenschaftler. Strukturiert angeleitet schaffen die Anwenderinnen und Anwender eine Sammlung von Ergebnissen und Profilen, die von ihnen zur Beratung und Bewertung selektiv zugänglich gemacht werden können. So werde auch die dringlich erforderliche Feedback-Kultur im schulischen und sozialen Umfeld gefördert und der strukturierte Umgang mit sich selbst unterstützt, erklärt Neß.
Doch nicht nur bereits erprobte deutsche und internationale Ansätze bildeten die Grundlage zur Erarbeitung des Portfolios, durch die Einbeziehung von Ausbilderinnen und Ausbildern der hessischen Studienseminare konnten auch die Erfahrungen genutzt werden, die in Hessen in der Arbeit mit Referendarinnen und Referendaren gesammelt wurden. "Somit liegt ein erfahrungsbasiertes und zukunftsweisendes Konzept für das Professionalisierungs-Portfolio vor, das eine phasenvernetzende Gesamtsicht auf die formelle und informelle Lehrerbildung ermöglicht", betont Wolfgang Rupp, der als Abteilungsleiter vom Amt für Lehrerbildung die Portfolioerarbeitung mit dem DIPF koordinierte.
Weitere Informationen bei Dr. Harry Neß, DIPF, 069/24708-231, E-Mail: ness(at)dipf(dot)de und Stefanie Lotz, DIPF, Tel. 069/24708-133, E-Mail: lotz(at)dipf(dot)de.
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Netzwerk - frühkindliche Bildung
BIBER, ein Projekt von Schulen ans Netz e. V., ist das Netzwerk für die frühkindliche Bildung. BIBER steht für Bildung, Beratung und Erziehung. Zur Beteiligung am Netzwerk sind alle eingeladen, die sich im Berufsfeld der Frühpädagogik informieren, vernetzen und weiterbilden möchten. www.bibernetz.de und/oder den Newsletter abonnieren.
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Bildungsspender - ein gemeinnütziges Fundraising-Portal
Die Internetseite ermöglicht es, Fundraisingaktionen mit Spendenziel und -zweck einzurichten. Von dort werden die Besucher auf Internet-Shops weitergeleitet, die vom jeweiligen Verkauf einen bestimmten Anteil als Spende an die betreffende Organisation überweisen.
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netz:regeln - Chancen und Risiken künftiger Netzregulierung
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Datensicherheit und Datenschutz, Netzneutralität und Netzwerkmanagement, Urheberrecht und Offene Zugänge: Welche Interessen und Forderungen vertreten die Akteure aus der Netz-Community, aus Wirtschaft und Politik? Lassen sich gemeinsame Perspektiven entwickeln? Die Heinrich-Böll-Stiftung und die BITKOM laden ein, diesen Fragen in Vorträgen und Diskussionen nachzugehen.
Die Tagung wird am 09. Oktober 2010, 10 - 18 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin stattfinden. Der Eintritt ist frei, Anmeldung wird erbeten.
Themen und Referenten: - Neutral bis zum Kollaps? – Die Netzneutralität und die Internetwirtschaft: Thomas Jarzombek, MdB CDU; Alexander Görlach, The European Blog; Nikolaus Lindner, Leiter Government Relations bei Ebay; Wolfgang Kopf, Leiter Politik und Regulierung der Deutschen Telekom AG
- Netzneutralität – Netzwerkmanagement aus Sicht der Nutzer/Verbraucher: Dr. Iris Henseler-Unger; Vizepräsidentin Bundesnetzagentur, Lutz Donnerhacke, AK Zensur
- Inside EP: Netzsperren als europäische Sackgasse? : Jan-Philipp Albrecht, MdEP
- Mehr Freiheit für Nutzer? Vorschläge zur Neuausrichtung des Urheberrechts: Till Steffen, Justizsenator in Hamburg
- MeinLebenVZ: ich poste, also bin ich?: Philipp Gröschel, Jugendschutzbeauftragter bei StudiVZ
- Raus aus der Pirateriefalle – aber wie?: Christopher Lauer, Piratenpartei; Konstantin von Notz, MdB Bündnis 90/Die Grünen;
- Jean-Pierre Crapet, Deutsche Telekom; Holger Enßlin, Vorstand Legal & Regulatory Affairs Sky Deutschland; Robin Meyer-Lucht, carta.info
- Auf dem Weg in die Twitterdemokratie?: Georg Hackmack, abgeordnetenwatch.de; Klas Roggenkamp, wahl.de; Volker Beck, MdB Bündnis 90/Die Grünen; Stefan Gehrke, Geschäftsführer pol-di.net e.V. / politik-digital.de; Julius van der Laar, Deutschland-Sprecher von avaaz.org
- Bumerang Leistungsschutzrecht? Folgekosten einer neuen Rechtskonstruktion: Christoph Fiedler, Geschäftsführer Europa- und Medienpolitik beim Verband deutscher Zeitschriftenverleger; Michael Littger, LL.M., Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.; Matthias Spielkamp, Publizist
Anmeldung und Tagungsinformationen sowie Fachinformationen: Michael Stognienko, T 030/28534-241.
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Checkliste, wie mit Printmedien auf ältere Leser einstellen
Nicht mehr lesen zu können, nicht mehr die Buchstaben, die Texte erfassen zu können, verärgert und reduziert die Lebensqualität und den Lebensraum. "Schon kleine Veränderungen haben oft große Wirkung und die Schrift ist für alle bequem zu lesen“, betont Prof. Dr. Ursula Lehr, die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO). Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen und Tipps für Änderungen zu geben, hat die BAGSO die Checkliste „Nutzerfreundliche Printmedien“ erarbeitet. Bei deren Entwicklung bezog sie ältere Leserinnen und Leser als Experten und die Fachkompetenz des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes, der Mitglied der BAGSO ist, mit ein. Mit Hilfe der Checkliste können nicht nur Zeitschriften sondern auch Broschüren und andere Printmedien auf ihre Schriftgröße, auf Abstände, Kontraste, Leseführung und Verständlichkeit hin untersucht werden.
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„Alles im grünen Bereich“
Wie funktioniert eine Volkshochschule? Sie wissen das, wir wissen das. Aber darüber zu lesen versetzt doch in Erstaunen und bringt jede Menge Spaß. Wir können das Buch „Alles im grünen Bereich“ von Viktoria Barsch als Lesevergnügen für Leiter/-innen, Dozent/-innen und Teilnehmer/-innen uneingeschränkt empfehlen: "Alles im grünen Bereich: Eine Volkshochschul-Satire".
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Informationen aus den LV-Mitgliedseinrichtungen
Dr. Rainer Pelka als Leiter der Europäischen Akademie Sankelmark verabschiedet Dr. Pelka war zwölf Jahre Direktor der Akademie Sankelmark im Deutschen Grenzverein und der Europäischen Akademie Sankelmark. Zum 31. August ist er aus diesem Amt ausgeschieden, um sich künftig ausschließlich als Dozent und Projektleiter in die Akademiearbeit einzubringen. Dr. Stefan Vöhringer hat die Nachfolge angetreten.
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Lesetipps
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- "Gesundheit und Krankheit im Alter", Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes, ist eine gemeinsame Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes, des Deutschen Zentrums für Altersfragen und des Robert Koch-Instituts. Zu Inhalten und Aufbau heißt es im Vorwort: "Inhaltlicher Ausgangspunkt des Buches sind theoretische Positionen zum Alter und Altern, auf die im ersten Teil eingegangen wird. Die Ausführungen des zweiten Teils »Gesundheitszustand und Gesundheitsentwicklung« münden in der Frage, ob der demografi sche Wandel zu einer Kompression oder Expansion der Morbidität führen wird. Die Beiträge zu den gesundheitsrelevanten Lebenslagen und Lebensstilen im dritten Teil schließen mit einer Erörterung der Frage »Wie wichtig ist Prävention?«. Die Vernetzung als Option rundet den vierten Teil zu den Angeboten gesundheitlicher und pfl egerischer Versorgung für alte Menschen ab. Die Beiträge zu den ökonomischen Chancen und Herausforderungen einer alternden Gesellschaft im fünften Teil des Buches führen zu der Frage, ob Gesundheit unter den Bedingungen von Demografie und Fortschritt bezahlbar bleibt."
- Appell des GEW Hauptvorstandes an die Politik zum Weiterbildungstag 2010
- Wie man durch Kommunikation den Wissenstransfer verbessert, zeigen Expertinnen im neuen BILDUNGaktuell.
- "Bildungspsychologie" ist der Titel einer von Christiane Spiel, Barbara Schober, Petra Wagner und Ralph Reimann herausgegebenen Publikation, die 2010 im Hogrefe-Verlag erschienen ist. Insgesamt 45 AutorInnen stellen den Gegenstandsbereich auf über 450 Seiten umfassend vor. Das Buch richtet sich an WissenschafterInnen, die im Bildungsbereich forschen, an PsychologInnen, an Lehramtsstudierende aller Richtungen sowie an Personen, die in Bildungseinrichtungen arbeiten.
Die Bildungspsychologie beschäftigt sich aus psychologischer Perspektive mit Bildungsprozessen über die gesamte Bildungsspanne eines Individuums. Sie konzentriert sich dabei auf die Bedingungen, Aktivitäten und Maßnahmen, die Bildungsprozesse gemäß psychologischer Theorien und Modelle beeinflussen - Veranstaltungen bis Ende 2010 der Landeszentrale für Politische Bildung sowie ihrer Ansprechpartner
- Meldungsübersicht der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben Schleswig-Holstein e.V. für das 3. Quartal 2010
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Jetzt buchen: Fortbildung September 2010 bis Februar 2011
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Oktober
08-10-10 Grundqualifizierung: Gesundheitskurse leiten (306)
10-10-10 Burn-In statt Burn-Out (309)
23-10-10 Klöppeln: Eckbildung in Pariser Spitze (202)
28-10-10 Qualitäts-Entwicklungs-Tag (044)
November
03-11-10 Werkstatt: Wie optimiere ich die Ankündigungstexte für meine Veranstaltungen? Teil II (003)
05-11-10 Arbeiten mit dem Kieler Leseaufbau in Alphabetisierungskursen (613)
06-11-10 Xpert Business – Training für Multiplikatoren und Kursleitungen / Schwerpunkt Finanzbuchführung (501)
06-11-10 Basisqualifizierung für Sprachkursleitende an Volkshochschulen (Modul 8) (408)
11-11-10 Kulturkongress: Kulturelle Bildung als Schlüsselqualifikation-Herausforderungen und Möglichkeiten (207)
13-11-10 Zum Umgang mit Fehlern im Sprachkurs (415)
13-11-10 Das Zertifikat Deutsch als Fremdsprache A2, B1, B2 – Prüfer/innentraining (426)
20-11-10 Meeting the Challenge of Advanced English with the Cambridge (430)
20-11-10 telc Zertifikat Russisch A2, B1, B2 – Prüfer/innentraining (435)
27-11-10 Basisqualifizierung für Sprachkursleitende an Volkshochschulen (Modul 9) (409)
Januar 2011
22-01-11 7. VHS Gesundheitstag (Hierzu werden ca. Anfang November VHS-Gesundheitskursleitende und VHS-Planende schriftlich eingeladen werden)
Februar2011
03-02-11 Mit „Erfüllungen“ gegen Kursabbrecher (026)
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PS:
Lernen Sie das zentrale interaktive Internetportal für das bürgerschaftliche Engagement in Schleswig-Holstein kennen - www.ehrenamt-sh.de. Der Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V. betreibt dieses Portal auf Projektbasis für das Land Schleswig-Holstein.
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Impressum
Verantwortlich im Sinne des Presserechts und § 6 des Mediendienste-Staatsvertrags: Dr. Martin Lätzel, Verbandsdirektor des Landesverbandes der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V., Holstenbrücke 7, 24103 Kiel, Tel.: 0431/97984-0, Fax: 0431/96685, E-Mail: lv(at)vhs-sh(dot)de.
Redaktion: Hans Brüller
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